Heuschnupfentipp der Woche-Teil 2

Nachdem wir uns letzte Woche etwas genauer das Vitamin C und seine wichtige Rolle im allergischen Geschehen angeschaut haben, geht diese Woche der Blick in Richtung Darm. Darm? Ja, ganz recht, unser Darm ist wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Immunsystems, und so auch bei der Entstehung und Ausprägung von Allergien. Menschen deren Darm von Anfang an – schon im Geburtskanal und durch genügend lange Ernährung mit Muttermilch- mit einer guten physiologischen Flora ausgestattet ist haben eine geringere Wahrscheinlichkeit Allergien zu entwickeln. Da diese Lebensphase schon hinter uns liegt interessiert uns natürlich wie wir jetzt etwas für eine gut widerstandsfähige Flora und damit eine gewisse Stabilität gegen Allergene tun können.

Wie kommt es überhaupt zum Ungleichgewicht? Hier spielen Infektionen genauso eine Rolle wie deren Bekämpfung, und die Ernährung ist auch nicht außer acht zu lassen.

Bei der Infektbekämpfung fallen uns natürlich gleich Antibiotika ein, die bringen die Darmflora auf jeden Fall aus dem Tritt, wenn es der Infekt nicht schon getan hat und es ist auf jeden Fall ratsam nach jeder Antibiotika- Therapie etwas für eine gesunde Darmflora zu tun. Das einfachste Mittel hierzu ist das homöopathische Okoubaka, schon während der Antibiotika-Einnahme und auch noch zwei Wochen danach hilft dieses Mittel recht gut im Sinne einer Symbioselenkung.

Wenn zum Heuschnupfen auch noch asthmatische Beschwerden hinzukommen reicht diese bequeme Methode unter Umständen nicht mehr aus, eine Kur zum Aufbau einer physiologischen Flora ist angezeigt. Es gibt auch die Möglichkeit zuvor eine Analyse der Darmflora durchzuführen, um aus der Vielzahl der angebotenen Mittel das jeweils Passende auszuwählen.

Und last not least geht es uns während der Allergie-Zeit besser wenn wir unseren Organismus nicht mit ungeeigneten Lebensmitteln belasten sondern im Gegenteil mit immunstärkenden und wenig histamin-belasteten Lebensmitteln unterstützen.

Vorsicht ist also geboten bei alkoholischen Getränken aller Art, Fisch, Spinat und Nüssen, auch der Genuss eines stark gereiften Camemberts oder eines mit viel Sojasauce und Glutamat gewürzten Essens im China-Restaurant empfiehlt sich eher auf eine andere Jahreszeit zu verschieben. Oder auf Regentage.

Gut geeignet sind viel frisches Obst und Gemüse wie Melone, Mango, Blaubeeren, Blattsalat, Zucchini, Gurke, Rhabarber und Spargel, während Auberginen, Zitrusfrüchte und auch Tomaten eher mit Vorsicht zu genießen sind. Für Fleisch und Eier gilt- nur wenn sie absolut frisch sind, und was immer geht sind  Kräutertees (Ausnahme Brennnessel-Tee) und grüner Tee.

 

Guten Appetit- und wenn Sie Näheres zu diesem Thema erfahren möchten- wir sind gerne für Sie da.

Heuschnupfentipp der Woche

Die Pollenallergie, besser bekannt als Heuschnupfen, ist eine wahre Volkskrankheit. Neueste Statistiken zeigen dass bis zu 20% der Menschen in Deutschland davon betroffen sind. Woran es wirklich liegt dass die allergische Veranlagung mittlerweile so häufig zum Ausbruch kommt, darüber gibt es verschiedene Theorien. Der allergiegeplagte Mensch allerdings braucht Hilfe, am Besten in einer Weise dass er trotz Allem die Frühlingsluft genießen kann, nicht nur wenn sie vom Regen saubergespült ist.

Wie kriegen wir also unsren Organismus so fit dass er die Pollenbelastung einigermaßen verkraftet?

Ab sofort finden Sie hier einmal wöchentlich einen Tipp zur Unterstützung, damit auch Sie als Allergie-Geplagte die Frühlingsluft genießen können.

Vitamin C ist ein natürlicher Gegenspieler von Histamin, viel Vitamin C schwächt die allergischen Reaktionen ab. 2-3 Gramm täglich sind für einen spürbaren Effekt erforderlich und es funktioniert auch nur wenn genug getrunken wird- die allgemein empfohlenen 3 Liter am Tag sollten’s schon sein.

Mehr Erleichterung gibt es zudem wenn Sie die Pollen abends entsorgen die sich im Lauf des Tages angesammelt haben- auf den Kleidern, in den Haaren undsoweiter. Also, ab unter die Dusche, Haare mit einem milden Shampoo für Allergiker waschen, die Kleider nicht im Schlafzimmer ablegen sondern am Besten auch gleich zur Wäsche oder wenigstens kurz in den Trockner stecken.

So werden die Beschwerden schon deutlich weniger!

Mehr Tipps und Hilfe erhalten Sie bei einem persönlichen Gespräch in der Apotheke- wir freuen uns auf Sie!

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